Sicherer Job wichtiger als hohes Einkommen
Die Süddeutsche Zeitung berichtet in Ihrer Ausgabe vom 26.02.07:
"Die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes ist den Bundesbürgern deutlich wichtiger als ein hohes Einkommen und geregelte Arbeitszeiten. 88 Prozent der Beschäftigten halten es für besonders wichtig, einen sicheren Job zu haben, wie eine Allensbach-Umfage ergab.
Gerade in der jungen Generation sei dieses Bedürfnis von einem hohen Niveau aus noch weiter angestiegen, schreibt die Geschäftführerin des Instituts für Demoskopie, Renate Köcher, in einem Gastbeitrag für die Wirtschaftswoche. Geändert habe sich in den vergangenen 15 Jahren der Stellenwert hoher Entlohnung: Statt 61 zählten heute nur noch 48 Prozent ein hohes Einkommen zu ihren beruflichen Prioritäten, berichtet Köcher. Ebenso verlören geregelte Arbeitszeiten sowie der Wunsch nach weniger Überstunden und großzügigen Urlaubsregelungen an Bedeutung. Stark gesunken sei auch das Verlangen nach möglichst viel Entscheidungsspielraum: War sie laut Köcher Anfang der 90er Jahre für 50 Prozent der unter 30-jährigen besonders wichtig, ist sie es heute nur noch für 36 Prozent. Dagegen sei den Berufstätigen wichtiger als früher, dass der Beruf ihren Neigungen entspreche: Statt 40 Prozent legten heute 54 Prozent Wert auf einen solchen Job."
Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 26 Februar 2007, S. 19

